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Entwicklung des Bewusstseins 1 

Vor einigen Jahren  waren wir in Ischia in den Ferien. Wir waren erstaunt, wie viel Abfall am Rande der Strassen lag, angefangen von Kehrichtsäcken bis hin zu alten Autoreifen und Matratzen. Auf einem Spaziergang von San Rocco nach Punta Giappa, in der Nähe von Portofino, entdeckten wir in einer völlig abgelegenen, von Mensch schier unberührten Gegend in einem Bachtobel alte Herde, Kühlschränke, Velos, Autopneus usw.. Man fragt sich, was Menschen denken, wenn sie ihre Abfälle einfach wegschmeissen, ohne auf die schöne Natur zu achten. Bei uns war es früher aber auch nicht besser. Ich mag mich erinnern, wie es zu meiner Kindheit zahlreiche Müll- und Schuttdeponien gab, wo tiefe Bachtobel oder Baggerseen mit allem Kehricht aus Industrie, Gewerbe und Haushalt aufgefüllt wurden. Kein Mensch kümmerte sich um die Vergiftung von Boden, Gewässern und der Luft. In Sri Lanka sahen wir eine Kehrrichtdeponie direkt neben einem Brunnen, der Trinkwasser für die umliegenden Bewohner lieferte.   

Weshalb machen die Menschen das? Weil es ihnen am Bewusstsein für den Schutz der Natur, für die Erhaltung unseres Lebensraumes fehlt. Es braucht Generationen, bis es für Jeden selbstverständlich ist, dass man die Umwelt mindestens so sauber halten muss, wie die eigene Wohnung zu Hause. Den Kindern müssen diese Zusammenhänge schon bei der Erziehung und in der Schule aufgezeigt werden, damit das Sorgetragen zu unseren Lebensgrundlagen eine Selbstverständlichkeit ist. Haben wir dieses Problem nun nach Jahrzehnten der Erfahrung im Umweltschutz im Griff? Nein bei weitem nicht. Die Belastungen der Atmosphäre durch den Luftverkehr, den Landverkehr und die Energieerzeuger ist noch viel zu gross. Wir belasten unsere Umwelt immer noch viel zu stark, weil uns das Bewusstsein für die Anliegen der Umwelt fehlt oder viel zu gering ist.   

Dies ist die eine Seite, die wir klar sehen und die heute niemand mehr abstreiten kann. Es sind Fakten, die wir messen und wissenschaftlich belegen können. Wie sieht unsere Umwelt aber in geistiger Hinsicht aus? Genau gleich. Die äussere Welt ist nur das Spiegelbild der Inneren. Es wäre Schönfärberei, wenn wir sagen würden, die Menschen verfügten über das Bewusstsein für eine saubere, geistige Welt. Wenn wir die Zeitungen, die Fernsehsendungen, das Internet, Kultur und Kunst, Politik, Veranstaltungen usw. betrachten, so sehen wir im übertragenen Sinne eine unübersehbare Flut von Kehricht, Müll, Abgase, Vergiftungen, Abwässern und eine gigantische Verschmutzung der geistigen Umwelt. Die Auswirkungen sind mindestens ebenso schädlich, wie in der sichtbaren Welt und ihre Nachhaltigkeit nicht minder intensiv.   

Was können wir dagegen tun? Das Gleiche wie im natürlichen Umweltschutz.
1. Erkennen, was verschmutzt und vergiftet.
2. Vergiftendes und Verunreinigendes vermeiden, in dem wir das Bewusstsein für das Reine, Befreiende, Ideale fördern und entwickeln.
Wir haben im Umweltschutzbereich mit Gesetzen, Einsichten und klugem Verhalten schon viel erreicht und wir werden die schädigenden Einflüsse noch weiter reduzieren. In geistiger Hinsicht ist es genau gleich. Seien wir uns unserer Herkunft bewusst. Identifizieren wir uns mit der geistigen Ursache nicht mit den Leidenschaften und Begierden des Körpers. Sagen wir: Ich bin Geist, mein Körper ist Geist, ich vergeistige mein Leben. Die Ursache allen Leides ist die Identifizierung mit dem Körper. Entwickeln wir das Bewusstsein, dass der Körper nur der Wagen ist. Unsere Kräfte sind die Pferde, die ihn ziehen, aber ich, als Geist bin der Wagenlenker.
 
 
 

Bewusstsein 2

 
   

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Yesudian - Yoga in der Tradition von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich