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Das gefühlsmässige Empfinden

Was wir fühlen und empfinden ist um ein Vielfaches umfangreicher, als das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und wir mit unserem Verstand denken. Dabei entziehen sich diese gefühlsmäßigen Empfindungen in der Regel unserer verstandesmäßigen Kontrolle, d.h. sie fallen wie durch ein Sieb durch die Maschen des Denkorgans und gelangen direkt ins Unterbewusstsein. Dies ist einerseits ein großer Vorteil, weil wir über diesen Kanal viel mehr Informationen aufnehmen können und so höhere Quellen, wie diejenigen der Intuition und Inspiration zugänglicher werden; andererseits ist es aber auch ein Nachteil, da das Unterbewusstsein nicht zwischen Gut und Böse unterscheidet und so der Hüter der Schwelle, das Gewissen, ausgeschlossen bleibt. Jesus empfahl nicht von ungefähr: " Wachet und betet."   

Dieses gefühlsmäßige Empfinden macht sich stark bemerkbar, wenn wir einen Menschen das erste Mal sehen und ihn vielleicht symphatisch oder weniger symphatisch finden. Oder wir halten uns in einem Restaurant oder Café auf und fühlen uns darin wohl oder es drängt uns, diese Stätte sobald als möglich wieder zu verlassen. Diese Gesetzmäßigkeit macht sich auch die Werbung zu Nutze. Wenn wir in dieser Hinsicht etwas kritisch sind, fragen wir uns zu Recht, was hat ein Lagerfeuer mit einer Zigarettenmarke zu tun oder weshalb fährt ein Auto am Strand durch das seichte Wasser und warum fährt es über Stock und Stein? Sind denn die meisten Menschen Pfahlbauer  oder wohnen Sie auf einer Alp? Wir sehen daraus, dass damit andere Sinne, als die der rationalen  Wahrnehmungen angesprochen werden.  

Es gibt aber im täglichen Leben viele Gelegenheiten, wo dieses gefühlsmässige Empfinden durchaus angebracht ja sogar notwendig ist. Überall, wo Harmonie und Freude herrscht, sollen wir uns dieser Schwingungen öffnen, beim Kerzenschein, bei schöner Musik, trauten Beisammensein sein, guter Literatur, bei einem schönen Spaziergang, beim Yogaüben usw.. Schwelgen wir in solchen Momenten ruhig ein bisschen in dieser Atmosphäre, so wie man ein wohltuendes Bad genießt oder an einem wärmenden Cheminéefeuer sitzt. Die Seele braucht dieses Erleben. Und deshalb freuen wir uns auch über die vielen Lichter, die wir jetzt überall sehen - aus welchen Gründen Sie auch angebracht worden sind. Freuen wir uns am Lichterglanz, an den Sternen, an den Kerzen. Wie könnten wir schöner auf das Licht in uns aufmerksam gemacht werden, als durch die vielen festlichen Beleuchtungen, welche uns überall begleiten und uns erfreuen?

 
     
   

Yoga-Schule Rolf Heim, Sekretariat, Schöneggstr. 15, CH-9404 Rorschacherberg, Mail: rolfheim@yogaschulen.ch,
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Yesudian - Yoga in der Tradition von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich