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  Weihnachten
 
Wenn wir den vielen, verschiedenen Religionen auf der ganzen Welt, auf den Grund gehen, stellen wir fest, dass die Kerninhalte aller Religionen ähnlich sind. Je nach Gründer und je nach Dogmen kann die Form vom Durchschnitt dieser Religionen abweichen, aber im Grossen und Ganzen handelt es sich immer um das Gleiche. Es geht um die alles belebende Kraft im Universum und um den Menschen - seinen Anfang, sein Ende, seine Ursache, seine Wirkung, seine Beziehung zu dieser universellen Kraft. Es gibt also in allen Religionen einen gemeinsamen Nenner. Wir sagen diesem gemeinsamen Nenner: Gott. Da Gott alles-belebend ist, ist er raumlos, zeitlos, allgegenwärtig. Von Cayce haben wir erfahren, dass seine Ratschläge für Tausende von Menschen aus einer Kraft stammen, nämlich aus diesem universellen Geist. Zudem kam er zum Schluss, dass die Menschen das Bewusstsein für diesen universellen Geist in sich entwickeln müssen. Diesen universellen Geist, der alles erfüllt, alles belebt, meint Yesudian wenn er lehrte: " Wenn du wählen kannst zwischen Kopf und Herz, so wähle das Herz." Auch lehrte er: "Im Herzen, also in der Einheit mit diesen universellen Geist, gibt es keine Probleme. Probleme gibt es nur im Kopf."

Kann der Mensch diesen universellen, alles belebenden Geist, in sich erfahren? Ja, jeder Mensch kann diese Ursache, die in allem innewohnend ist, selbst erfahren, selbst damit arbeiten, selbst davon erfüllt sein und sogar, und das ist das wichtigste und der Kern allen Religionen, damit eins sein. Stefan von Jankovich schilderte diese Begegnung mit diesem universellen Geist während seinem Nahtodeserlebnis. Tausende von Menschen, die so nahe am Tode waren, dass das Leben nur noch an einem feinen Faden hing, erlebten im klinisch toten Zustand, d.h. wenn das Herz still steht oder die Hirnströme praktisch auf Null sinken, das gleiche, nämlich, das Erfülltsein von einem alles überstrahlenden Licht. Dieses Licht kann nicht beschrieben werden, weil unsere Sprache es nicht beschreiben kann. Dieses alles überstrahlende Licht, das aus sich selbst leuchtet, ist dieser universelle Geist, diese alles schaffende, erhaltende eine Kraft: Christus. Es ist dieser Christusgeist, das schöpferische Prinzip Gottes, Gott mit Form und Gott ohne Form. 

In allen Menschen ist dieses unbestimmte Sehnen nach Christus. Es offenbart sich als Drang nach Einheit - also Streben nach Besitz, Erleben von Übereinstimmung, Zusammensein mit Menschen, Erfahren von Harmonie. Dieses Einswerden mit dem Christusgeist können wir nur in unserem Körper mit all seinen tierischen Eigenschaften erleben. Er ist die Behausung unseres wahren Wesens. In der Weihnachtsgeschichte wird dieses Einswerden mit dem Christusgeist vereinfacht als die Geburt des Kindes im Stall dargestellt. Bei uns ist das Weihnachtsfest begleitet von einem Meer von Licht, von Licht in allen Formen und Arten. Von Licht deshalb, weil dieser Christusgeist vom Menschen als Licht wahrgenommen werden kann. Dieses Einswerden mit Christus, diese Geburt des Christus wird als alles überstrahlendes Lichterlebnis, als Erleuchtung erfahren. Wer dieses Licht einmal erlebt hat, bei dem ist Heil auf Erden gekommen, das heißt er hat dieses Heilwerden, eben dieses Ganzwerden im Körper erfahren. Aber eines müssen wir uns bewusst sein: Weihnachten ist nicht Ende, sondern Anfang. Gottes Sohn wurde geboren, des Menschensohn ist Gottes Sohn geworden und nun fängt das wahre Menschsein erst richtig an.
 
     
   

Yoga-Schule Rolf Heim, Sekretariat, Schöneggstr. 15, CH-9404 Rorschacherberg, Mail: rolfheim@yogaschulen.ch,
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Yesudian - Yoga in der Tradition von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich