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Pythagoras 
(z. T. aus "Wie sie Gott fanden" von S. Cheney, Emil Oesch Verlag)

Pythagoras wurde ungefähr im Jahre 580 v. Chr. auf der Insel Samos geboren. Der Prüfstein für alles, was er tat oder unterliess, war der Einklang mit dem Göttlichen. Sein erstes Ziel war der Austausch mit Gott. Er gestaltete sein Leben in Übereinstimmung mit Seinem Willen. Das ist die Grundlage seiner Philosophie, denn, so sagte er, "alles Gute fliesst aus der göttlichen Quelle, und es wäre sinnlos, es anderswo zu suchen".

Wir können alle Lebenskünstler sein, "Meister der Kunst, auf der Welt zu sein". Wir können mit dem Einen eins werden, wir können uns dem kosmischen Rhythmus anpassen.

In der religiösen Philosophie ist Pythagoras den Hierophanten der Mysterienkulte kaum voraus gewesen. Auch sie hatten das Erbe Ägyptens und des Ostens übernommen. Doch ist er der erste Seher von dem man weiß, dass er in Griechenland den göttlichen Ursprung der menschlichen Seele, die Unsterblichkeit nach dem Tode, eine das ganze Weltall durchdringende Sphärenharmonie (die man ja eigentlich kaum von der Annahme eines gütigen Gottes trennen kann) und die Verwandtschaft von Menschen und Tieren lehrte. Er vertrat auch die Lehre von der Seelenwanderung.

Seine Anschauungen oder seine Art zu lehren zeigt das folgende Beispiel: "Der Anfang ist schon das halbvollbrachte Werk." Er gab viele Anweisungen über das Schweigen und meinte: "Von allen Formen der Mäßigung ist es am schwersten, die Zunge im Zaume zu halten." Eine weitere Bekräftigung der uns schon vertrauten Forderung nach Alleinsein ist in der Mahnung enthalten: "Verlass die großen Strassen und wandle auf einsamen Pfaden."

Wir fangen damit an, uns geistig und körperlich zu reinigen. Wir weihen uns einem Leben der Selbstbeherrschung, Mäßigkeit und Abkehr von Reichtum und Ruhm. Wir wissen, dass unser Mitschwingen in der göttlichen Bewegung nur durch Güte und Großzügigkeit unsern Mitmenschen gegenüber zum Ausdruck kommen kann; unser ethisches Verhalten ist immer eine gewissenhafte Befolgung der Gesetze der Menschlichkeit. Als Freunde der Weisheit, als Philosophen, beschäftigen wir uns mit allem was zum Verständnis des zentralen Geheimnisses der Gottheit führt. Wir wissen um den Wert des Schweigens, der Einsamkeit und der Versenkung. Wir glauben an Unsterblichkeit und freuen uns auf den Tod, der nur eine Rückversetzung der Seele in ihr ureigenstes Element ist. Doch vor allem erfüllen wir jahrein, jahraus unsere täglichen Pflichten in dem beglückenden Bewusstsein, dass wir mit Gott verbunden sind, und dass jede unserer Handlungen, ja, jede unsrer feinsten Regungen aus der jenseitigen Quelle fließt.

 
 
 
   

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