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Herbst-Seminar in Ponte Tresa

Zum dritten Mal durften wir in den vergangenen Ferien das Herbstseminar in Ponte Tresa durchführen. Die schöne Lage des Yogasaales inmitten eines prächtigen Parkes mit direktem Blick auf den Luganersee begünstigte einmal mehr das gute Gelingen der Yogaveranstaltungen. Freunde des Yoga aus der Schweiz, Italien, Österreich, Deutschland und Holland trafen sich hier, um wieder neue Kraft und körperliches und seelisches Wohlbefinden zu entwickeln. Was immer wieder fasziniert, aber uns längst nicht mehr erstaunt, ist die Erfahrung, dass zum Teil Menschen mit schwersten körperlichen und seelischen Beschwerden ins Yoga kommen und bereits nach ein paar Tagen freudestrahlend von Linderung und Besserung ihres Zustandes berichten. So kam auch diesen Herbst wieder jemand in die Stunden, der sich vor schwerer seelischer Belastung kaum mehr bücken und dehnen konnte. Im Verlauf von ein paar Tagen war es eine Freude zu sehen, wie sich dieser Teilnehmer körperlich und seelisch positiv veränderte und von einer starken Besserung der Rückenschmerzen berichtete. Dies führte dann dazu, dass mich ein Kollege, der in Ponte Tresa wohnt, beim Tennisspielen fragte: "Du, ist das wahr, dass man bei euch im Yoga einfach geheilt wird?" - Tatsächlich ist es so, dass wenn jemand gewissenhaft jeden Tag für 30 - 60 Minuten Yoga übt, die seelische Ursache der Störung im Körper verschwindet und der Köper sich dem neuen, positiven geistigen Bewusstsein anpasst.
"Es gibt Leiden, es gibt die Ursache des Leidens und es gibt die Beseitigung der Ursachen des Leidens" sagte Buddha. Sein grösstes Anliegen war, den Menschen den Weg aufzuzeigen, wie sie sich vom Leiden befreien können. Wenn deshalb ein Mitglied der Yogaschule oder ein Teilnehmer unserer Seminare geheilt wird oder eine massive Besserung erfährt, ist das nicht unser, sondern sein eigener Verdienst. Und damit wird auch nicht in das Karma und die Entwicklung des Menschen eingegriffen, was unter Umständen bei geistiger Heilung möglich ist. Denn der Zweck jeder Krankheit, jedes Unfalles und jedes Leides ist die Entwicklung der Seele.

Wie gewohnt, führten wir drei Nachmittagsveranstaltungen durch. Die erste handelte von Menschen, die Gott fanden. Sie umfasste eine kurze Schilderung von wirklich Erleuchteten und ihren Aussagen über einen Zeitraum von über 2000 Jahren hinweg; vom fernen Osten bis Mitteleuropa, von Lao Tse über Buddha, Pythagoras, Platon, Plotin bis hin zu Meister Eckhart und Jakob Böhme.
Das wertvollste in diesem Herbstseminar war die Erläuterungen der mystischen Bedeutung der Symbole in der Oper "Die Zauberflöte" von W. A. Mozart. Der tiefe symbolische Gehalt, welcher in der Handlung dieses Musikspiels offengelegt und durch die geniale Musik untermalt wird, ist wohl einzigartig und vergleichbar mit den bedeutendsten Einweihungsriten und -schriften aller Kulturen.
Die Hauptpersonen dieser Oper und ihre symbolische Bedeutung sind: Sarastro - das geistiges Prinzip. Königin der Nacht - die Materie, Natur, Maya mit ihren Schleiern. Pamina - die Versinnbildlichung der Seele; ein Teil der Seele ist göttlich, unsterblich, der andere Teil ist menschlich, persönlich. Tamino - der erwachende, an Bewusstsein zunehmende Mensch. Papageno - der unbewusste Mensch. So symbolisiert dieses Musikstück den Weg und die Entwicklung des Menschen vom einfachen Bewusstsein bis zum Allbewusstsein. Alles, was dargestellt wird, ist ein inneres und ein äusseres Geschehnis, ein Mikrokosmos im Makrokosmos, kurz die Entfaltung des Menschen als Wesen zweier Welten; der geistigen und materiellen Welt.

 
     
   

Yoga-Schule Rolf Heim, Sekretariat, Schöneggstr. 15, CH-9404 Rorschacherberg, Mail: rolfheim@yogaschulen.ch,
Tel: 071 855 38 52 oder 0041 (0)79 286 98 16  
Yesudian - Yoga in der Tradition von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich